Archiv der Kategorie 'International'

Free Bernard Rappaz!!!!

Besser spät als nie, aber auch wir fordern die Freiheit von Bernard Rappaz. Der bekannte Hanfbauer aus dem Unterwallis führt nun zum zweiten Mal einen Hungerstreik im Knast durch. Beim ersten Hungerstreik, in dieses Jahr, hat die SP-Staatsrätin ihn zur Genesung in die Freiheit entlassen. Nach der Rückkehr in den Knast, hat Rappaz den Hungerstreik direkt wieder aufgenommen. Nun will die Staatsrätin ihre harte Seite zeigen und Rappaz dem Tod weihen!

Laut eigener Medienmitteilung wird Sie Rappaz kein weiteres Mal freilassen! Falls Rappaz den Hungerstreik durchzieht, wird Esther Waeber-Kalbermatten (SP-Staatsrätin) Rappaz im Knast-Spital von Genf verrecken lassen! Rappaz der etwas mehr als 5 Jahre für grösseren Hanfanbau und – handel bekommen hat, wäre somit der erste Hungerstreik-Tote im Knastsystem der Schweiz!

Die Staatsrätin redet von einem Spiel zwischen ihr und Rappaz. Sie ist der Meinung das Rappaz das Spiel abbrechen wird. Das Leben eines Gefangenens als Spiel zu erklären. empfinden wir als unbeschreibliche Arroganz und Dummheit! In „diesem Spiel“ kann es keine Sieger geben! Frisch gewählt, als erste Staatsrätin will Waeber-Kalbermatten die harte Linie durchziehen. Mit dieser Haltung wird die Wiederwahl (ZU RECHT!!) ohne Erfolg sein. Das rechtsbürgerliche Geschwätz von harter Linie usw. wird bei den nächsten Wahlen sowieso gegen die Staatsrätin verwendet werden. Genau diesen Hardlinern will die Staatsrätin nicht nachgeben, um ihr Gesicht zu wahren. Doch wir fragen uns, wie kann mensch sein Gesicht wahren mit Blut an den Händen!? Für die Wiederwahl und das Ansehen ein Menscheleben zu opfern, das ist noch richtig harter Wahlkampf!

Um den Tod von Rappaz zu verhindern spekuliert Waeber-Kalbermatten seit längerem mit der Zwangsernährung. Diese gefährliche, verabscheuungswürdige und tödliche Massnahme lehnen wir vollumfänglich ab! Waeber-Kalbermatten muss endlich ihre (falls überhaupt vorhandene) humane Seite Zeigen und Rappaz natürlich am Leben lassen!

Esther stell deinen Verstand und vorallem dein Gewissen für ein paar Minuten wieder ein und lass Rappaz nicht sterben!

Wir fordern von Esther Waeber-Kalbermatten die sofortige Freilassung und Genesung von Bernard Rappaz!

Schreibt der Staatsrätin Mails unter folgender Adresse:

esther.waeber@admin.vs.ch

Briefe an:
Waeber-Kalbermatten Esther
Departementsvorsteherin
Avenue de la Gare 39
1950 Sion

Und Telefon:

Tel.: 027 / 60 65095

Mehr Infos zur aktuellen Situation von Rappaz folgen!

1. Mai in Zureich – Stoppt die Repression

Nachdem im Vorfeld schon heftig über den 1. Mai in Zureich gehetzt worden ist, haben die Bullen nun die Krallen der Repression herausgefahren. Hier die Stellungsnahme des Revolutionären Aufbaus zu den aktuellen Ereignissen:


Am Donnerstagmorgen führte ein grosses Aufgebot der Zürcher Polizei Hausdurchsuchungen durch und verhaftete zwei Genossen des Revolutionären Aufbaus.

Als Vorwand diente den Damen und Herren des Morgengrauens ein genau vor einem Jahr, am 1. Mai 2009, verübter Farbanschlag auf die Credit Suisse. Offenbar wollten die Repressionsorgane damit der heute tagenden Credit Suisse Aktionärsversammlung ein kleines Präsent überreichen. Heute sind die beiden Genossen dem Haftrichter vorgeführt und in Untersuchungshaft gesetzt worden.

In dieses repressive Klima passt auch der Polizeieinsatz vom Donnerstagabend. Ein Gruppe junger GenossInnen transportierte Transparente und rote Fahnen in unserer Zentrum. Mit einem Aufgebot von über 20 PolizistInnen wurden die GenossInnen auf offener Strasse mit Gummischrott-Gewehr im Anschlag gestoppt und während über einer Stunde festgehalten.

Mit dieser harten Linie versuchen die Behörden, die Mobilisierungen rund um den 1. Mai zu behindern und die Leute einzuschüchtern. Ein sinnloses Unterfangen. Der 1. Mai als Klassenkampftag ist ein wichtiges Ereignis im Aufbau von Gegenmacht. An diesem Tag nehmen sich international ArbeiterInnen und Ausgebeutete seit über einem Jahrhundert die Strasse, erkämpfen diese und verteidigen sie.

Unsere Parole „Raum aneignen – Kämpfe verbinden – Perspektiven entwickeln“ richtet sich u.a. genau gegen den staatlichen Versuch, den antikapitalistischen Widerstand von der Strasse zu drängen und zu verbieten. Deshalb jetzt erst recht: Erster Mai – Strasse frei!

Freiheit für unsere zwei verhafteten Genossen!
Freiheit für alle politischen Gefangenen!
Für den Kommunismus!

Wir fordern ebenfalls die Freiheit für die beiden Genossen!