Archiv der Kategorie 'Filmtipp'

Die blutigen Tage von Genua (Film)

Im Jahre 2001 fand der G8 Gipfel in Genua statt, und erlangte durch eine brutale Polizeigewalt gegen Protestierende traurige Berümtheit. Die Situation eskalierte zunehmends als die Polizei einen jungen Demonstranten auf der Strasse erschoss

Nächstes Jahr findet der G8 Gipfel wieder in Italien statt. Grund genug hier die Reportage über den G8 Gipfel, die Polizeigewalt und den Protest zu posten.

Warnung: Dieser Film ist nichts für schwache Nerven und schon gar nicht Kinder.
Weiter fügen wir an das sinnlose Zerstörungen wie die wie sie angeblichen Leuten des schwarzen Blockes vorgeworfen wird ein Sozialzentrum zu zerstören, auf schärfste verurteilen und solche Taten keinesfalls in unserem Sinne ist. Zu beachten ist dabei auch, dass sich auch Rechtsradikale und Bullen als schwarzer Block verkleidet haben um die radikale Linke zu diskredieren.

Filmtipp: 9 Tage hinter den Barrikaden

September 1986 in Kopenhagen. Ein seit 3 Jahren besetztes Haus sol von der Polizei geräumt und anschließend abgerissen werden. Die etwa 60 Bewohner des Hauses sind aber gut darauf vorbereitet: es werden Barrikaden gebaut, Steine und Molotovcocktails bereitgestellt und das ganze Viertel abgeriegelt. Die dort noch verbliebenen “Zivilisten” (das trifft es recht gut, denn die Besetzter tragen zum Großteil einheitliche Arbeitsmonturen, Sturmhauben und Helme) solidarisieren sich mit den Besetzern, und auch von außerhalb kommt Hilfe in Form von Essen, Geld und tatkräftiger Unterstützung beim Barrikadenbau. Ein Angebot das Haus zu kaufen und mit der Stadtverwaltung einen Deal zu machen schlägt der sozialdemokratische Bürgermeister aus, die Medien verbreiten üble Lügen über die Besetzer. Insgesamt 9 Tage kann die Polizei davon abgehalten werden das Viertel zu stürmen, dann erst sehen sich die Besetzer gezwungen den Widerstand aufzugeben.

Die ganze Zeit mit dabei war eine dänischen Dokumentationsgruppe, die während der neun Tage dauernden Verteidigung der Besetzung bei fast allen Aktionen und Alltagssituationen filmen konnte. Ihr gelang so ein Portrait des Lebens hinter den Barrikaden von den Leuten, die sich entschlossen hatten, das Haus militant zu verteidigen.

Leider hat der Film nicht so eine gute Qualität, aber er stammt ja auch von 1986. Die gezeigten Bilder und Infos entschädigen auf alle Fälle.