Archiv für Juli 2010

RA schon gelesen?

Auch diesmal lohnt sich wieder ein Blick in die aktuelle Ausgabe der Roten Anneliese:

Hervorzuheben ist da besonders:

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Abu Ghraib im Wallis: Schwere Vorwürfe gegen die Walliser Kantonspolizei

EYHOLZ/BRIG-GLIS – Ende April kam Pa Sainey Badjie aus Gambia in eine Kontrolle der Kantonspolizei. Was sich dann ereignete, hat er in einem schockierenden Bericht festgehalten. Seine Schilderungen erinnern an Abu Ghraib. Mittlerweile hat Badjie Strafklage wegen Körperverletzung, Freiheitsberaubung und Beschimpfung gegen die diensthabenden Polizisten eingereicht. Auch die Nationale Kommission zur Verhütung von Folter wurde informiert. Mehr dazu in der neusten RA
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weiter findet man auch einen Artikel über den Chef der kantonalen Arbeitslosenkasse der sich seinen Lohn gleich selbst evaluirte und festsetzte. Auch die Hungerlöhne des Kantons im landwirtschaftlichen Zentrum werden in einem Artikel erneut angeprangert (Staatsrat betreibt Lohndumping).

Es lohnt sich also erneut die paar Franken in eine so wichtige Zeitung wie die Rote Anneliese zu investieren!
Kaufen könnt ihr sie an fast jedem Kiosk Bis die nächste da ist könnt ihr weiterhin hier aktuelle Infos verfolgen und wenn ihr wollt selber auch news posten.

Free Bernard Rappaz!!!!

Besser spät als nie, aber auch wir fordern die Freiheit von Bernard Rappaz. Der bekannte Hanfbauer aus dem Unterwallis führt nun zum zweiten Mal einen Hungerstreik im Knast durch. Beim ersten Hungerstreik, in dieses Jahr, hat die SP-Staatsrätin ihn zur Genesung in die Freiheit entlassen. Nach der Rückkehr in den Knast, hat Rappaz den Hungerstreik direkt wieder aufgenommen. Nun will die Staatsrätin ihre harte Seite zeigen und Rappaz dem Tod weihen!

Laut eigener Medienmitteilung wird Sie Rappaz kein weiteres Mal freilassen! Falls Rappaz den Hungerstreik durchzieht, wird Esther Waeber-Kalbermatten (SP-Staatsrätin) Rappaz im Knast-Spital von Genf verrecken lassen! Rappaz der etwas mehr als 5 Jahre für grösseren Hanfanbau und – handel bekommen hat, wäre somit der erste Hungerstreik-Tote im Knastsystem der Schweiz!

Die Staatsrätin redet von einem Spiel zwischen ihr und Rappaz. Sie ist der Meinung das Rappaz das Spiel abbrechen wird. Das Leben eines Gefangenens als Spiel zu erklären. empfinden wir als unbeschreibliche Arroganz und Dummheit! In „diesem Spiel“ kann es keine Sieger geben! Frisch gewählt, als erste Staatsrätin will Waeber-Kalbermatten die harte Linie durchziehen. Mit dieser Haltung wird die Wiederwahl (ZU RECHT!!) ohne Erfolg sein. Das rechtsbürgerliche Geschwätz von harter Linie usw. wird bei den nächsten Wahlen sowieso gegen die Staatsrätin verwendet werden. Genau diesen Hardlinern will die Staatsrätin nicht nachgeben, um ihr Gesicht zu wahren. Doch wir fragen uns, wie kann mensch sein Gesicht wahren mit Blut an den Händen!? Für die Wiederwahl und das Ansehen ein Menscheleben zu opfern, das ist noch richtig harter Wahlkampf!

Um den Tod von Rappaz zu verhindern spekuliert Waeber-Kalbermatten seit längerem mit der Zwangsernährung. Diese gefährliche, verabscheuungswürdige und tödliche Massnahme lehnen wir vollumfänglich ab! Waeber-Kalbermatten muss endlich ihre (falls überhaupt vorhandene) humane Seite Zeigen und Rappaz natürlich am Leben lassen!

Esther stell deinen Verstand und vorallem dein Gewissen für ein paar Minuten wieder ein und lass Rappaz nicht sterben!

Wir fordern von Esther Waeber-Kalbermatten die sofortige Freilassung und Genesung von Bernard Rappaz!

Schreibt der Staatsrätin Mails unter folgender Adresse:

esther.waeber@admin.vs.ch

Briefe an:
Waeber-Kalbermatten Esther
Departementsvorsteherin
Avenue de la Gare 39
1950 Sion

Und Telefon:

Tel.: 027 / 60 65095

Mehr Infos zur aktuellen Situation von Rappaz folgen!