Archiv für Dezember 2009

Communiqué zur Aktion gegen Coca-Cola Truck in Visp

Folgende Info haben wir auf der Unia Jugend Webseite gefunden:

Heute haben AktivistInnen der Unia Jugend Oberwallis in Visp zahlreiche Flyer an Passantinnen und Passanten gegen den Coca-Cola Konzern verteilt. Auf den Flyern wurde das wahre Gesicht des Konzerns aufgezeigt. The Coca Cola Company und deren Tochterunternehmen sind verantwortlich für nicht weniger als 138 ermordete, entführte und/oder verschwundene Gewerkschafter in Kolumbien.
Weiter wurde die Kinderarbeit thematisiert. Bis zu 30′000 Kinder arbeiten auf Zuckerrohrplantagen in Ecuador. In Pakistan stellte Coca-Cola durch Kinderarbeit Fussbälle und anderes Werbematerial her. Ein Mitarbeiter des Coca-Cola Trucks hat die Kinderarbeit sogar gutgeheissen. „Die Kinder würden ja sonst auf der Strasse leben“. Diese arrogante und selbstgefällige Art widerspiegelt die Haltung des Konzerns. Die AktivistInnen der Unia Jugend Oberwallis wurden beim verteilen der Flyer von den Coca-Cola Truck Arbeitern massiv bedrängt und zudem fotografiert. Dies zeigt, wie der Coca-Cola Konzern mit Kritik umgeht.

Die Unia Jugend Oberwallis war ausserdem mit einem Stand am Weihnachtsmarkt präsent. Dort wurde gegen eine Spende Warmer Wein und Kuchen an die Leute verteilt. Das Gesammelte Geld kommt GewerkschafterInnen in Kolumbien, Serbien und dem Baskenland zu gute, welche von Repression betroffen sind.

Die Flyer und Fotos gibts hier

Solierklärung der Unia Jugend für die FAU

Mit entsetzen haben wir in den letzten Tagen von einer einstweiligen Verfügung gegen die Basis-Gewerkschaft „FAU Berlin“ erfahren.

Die Freie Arbeiterinnen Union engagiert sich als Basisgewerkschaft seit 1977 für die Rechte der Arbeitnehmenden.
Seit Mitte 2009 haben sich Angestellte des Kino Babylons in der FAU organisiert, kämpfen dort intensiv für bessere Löhne und gegen die Entlassungen von Gewerkschaftsaktiven. Die Geschäftsleitung versucht seit geraumer Zeit, auch gerichtlich gegen die FAU vorzugehen. Das man diesen nun, als neusten Coup, sogar verbieten will sich Gewerkschaft zu nennen, erachten wir als skandalös!

Sollte dieser Entscheid weiter bestehen, so wäre dies nicht nur ein direkter Angriff gegen die Rechte als unabhängige, organisierte Arbeitnehmerinnen und Arbeiternehmer in einer Basisgewerkschaft, sondern auch ein Angriff auf die Gewerkschaftsfreiheit im Allgemeinen.

Wir solidarisieren uns mit den Aktivistinnen des Kino Babylons, der Gewerkschaft FAU und fordern die zuständigen Stelle auf, diesen Entscheid auf schnellstem Weg ausser Kraft zu setzen!

Unia Jugend Oberwallis