Das man den Betrieb in die eigene Hände nehmen kann, und es keine Chef’s braucht zeigt uns ein Blick nach Nordhausen. Dort besetzten die Fahrrad-FabrikarbeiterInnen am 10.Juli 2007 kurzerhand den Bertieb und produzieren nun einfach selber weiter. Doch das war gar nicht mal so leicht, viele standen dem Vorhaben skeptisch gegenüber.
Faktisch heisst das: Es mussten rund 1′800 Bikes bestellt werden, damit der geplante Betrieb, selbstverwaltet wieder aufgenommen werden konnte. Dies wurde nun geschafft, wie sie nun stolz verkünden können.
Eine unglaubliche Dynamik hat der Kampagne »Strike-Bike« zum Erfolg verholfen. Schon jetzt gibt es mehr als 1.300 Bestellungen aus der ganzen Welt. Sie sind das Ergebnis der „Strike-Bike“- Kampagne der Kolleginnen und Kollegen aus der besetzten Fabrik in Kooperation mit der anarchosyndikalistischen Gewerkschaft Freie Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union (FAU). Nun ist die Sensation perfekt: die „aufmüpfigen“ Kolleginnen und Kollegen werden das rote »Strike-Bike« selbstverwaltet Ende Oktober produzieren.
Überall in Europa haben sich Menschen für diese Kampagne engagiert, sie machten Veranstaltungen, besuchten lokale Fahrradhändler, erzählten ihren Freunden und Kollegen von der Sache und verteilten Informationen. Auf Hunderten von Internetseiten wird weltweit über das „Strike-Bike“ berichtet. Die Homepage www.strike-bike.de wurde schon über 64.000 mal besucht. Zuletzt berichteten auch viele große bundesweite Medien über den Kampf in der Nordhausener Fahrradfabrik. Das Ergebnis ist überwältigend: die für die Aufnahme der Produktion benötigten 1.800 Bestellungen kommen zusammen! Es muss aber noch bestellt werden!
Bestellen kann man das Strike Bike in der Schweiz am besten über den Shop der FAU Bern
0 Antworten auf “Strike Bike voller Erfolg”